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2008 - 2007 - 2006 - 2005 - / 2004 / - 2003 - 2002
Die schönsten und teuersten Ostereier fertigte der Juwelier Peter Carl Faberge für die Zarenfamilie. Den Durchbruch schaffte Carl Faberge im Jahre 1885. Der Hof des Zaren hatte den Goldschmied damit beauftragt, ein Osterei besonderer Güte herzustellen. Auf den ersten Blick sieht dieses erste Ei für den Zaren aus wie ein gewöhnliches Hühnerei. Das Hennen-Ei ist aber aus Gold gefertigt und mit Emaille überzogen. In seinem Inneren sitzt eine brütende Henne, deren Federn aus gelbem, rotem und grünem Gold und deren Augen aus Rubinen sind.
Es wurde zur Tradition Faberges, jedes Jahr zwei äußerst komplizierte und fein gearbeitete Ostereier für den Zaren zu entwerfen - und es ist unbestritten: Jedes Einzelne dieser farben- und edelmetallprächtigen "faberge objets d'arts" ist ein Unikat.
Die Wirkungsstätte von Peter Carl Faberge, 1846 in St.Petersburg geboren, können Sie in der Bolschaja Morskaya uliza 24 in St. Petersburg - leider nur von außen - besichtigen. Das Gebäude liegt in der Nähe zum Winterpalast und beherbergte einen Ausstellungsraum mit roten Granitpfeilern im Erdgeschoss und in den oberen Stockwerken die Werkstätten. Seit 1996 erinnert eine Gedenktafel am Haus an den Goldschmiedekünstler.
Katholiken und Protestanten feiern im Jahr 2005 den Ostersonntag am 27. März. Die russisch - orthodoxen Christen begehen hingegen das Osterfest erst 6 Wochen später am 01. Mai 2005. Warum?
Eigentlich müsste Ostern überall an ein und demselben Tag begangen werden. Zumindest legte das Kirchenkonzil von Nizäa im Jahre 325 fest, dass Ostern auf den ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond im Frühling fällt. Dabei steht der Frühlingsanfang mit dem 21. März fest.
Alles wäre also einfach, hätte es nicht die Kirchenspaltung in Ost- und Westrom, die Eroberung Konstantinopels durch die Türken und die Spaltung der Kirchenkalender in den westlichen (gregorianischen) und den östlichen (julianischen) Kirchenkalender gegeben, die sich gegenwärtig um 13 Tage voneinander unterscheiden.
Bis zur Oktoberrevolution galt der julianische Kirchenkalender als offizieller Kalender im Zarenreich. Woraus dann auch bekanntlich folgte, dass die bolschewistische Revolution nach dem alten Kalender eine Oktoberrevolution war, deren Jahrestag aber nach dem neuen Kalender am 7.November gefeiert wird.
Während aber die Bolschewiki den Staatskalender umstellten (am 14.2.1918), hielt die russisch-orthodoxe Kirche weiter an ihrem überlieferten julianischen Kalender fest. Alle kirchlichen Feiertage sind dementsprechend in Russland um 13.Tage später als im Westen: russisch-orthodoxes Weihnachten ist am 6.Januar. Das "alte Neue Jahr" wird am 13.Januar gefeiert. Der julianische Kalender führt also auch zur Verschiebung des Frühlingsanfanges und folglich des Osterfestes. Frühlingsanfang nach dem julianischen Kirchenkalender ist der 2.April.
Das russisch-orthodoxe Osterfest kann also niemals vor dem 3. April sein, das westliche Osterfest niemals vor dem 22.März gefeiert werden.
Im Jahr 2004 fiel das Osterfest für alle Christen in Ost und West auf den selben Tag. Der Grund dafür ist, dass der erste Vollmond nach dem 21.März und auch nach dem 2. April (nämlich am Montag, den 05.04.2004) war. Der Ostersonntag wurde von allen christlichen Glaubensgemeinschaften am 11. April 2004 gefeiert.
2005 ist das anders. Der erste Vollmond nach dem "gregorianischen" Frühlingsanfang am 21.März ist Freitag, den 25.März, der erste Vollmond nach dem "julianischen" Frühlingsanfang am 02. April ist Sonntag, den 24. April. Folglich wird am darauffolgenden Sonntag in Russland Ostern gefeiert.
Quelle: www.aktuell.ru
St.Petersburg gehört zu jenen Städten der Welt, die rund ums Jahr bewundernswert sind. Denn jede Saison verleiht der Metropole ihre einzigartigen und unverkennbaren Charakterzüge und eröffnet dem Besucher eine neue Betrachtungsperspektive. St. Petersburg ist die einzige Metropole in Europa, die so nah am Polarkreis gelegen ist. Und so offenbart sie gerade in den Wintermonaten ihren ganz besonderen Charme.
Ich persönlich lege meine Reisen nach St.Petersburg gern auf die Winterzeit. Denn es ist nicht nur das immer wieder faszinierende Naturschauspiel sondern auch die einzigartige rege Atmosphäre, die in der eisigen Luft liegt. Seit nun mehr drei Jahrhunderten bildet St.Petersburg das kulturelle Zentrum des Landes und aus der Tradition heraus entwickelte sich der Winter zu der Saison der ersten Ballnächte, Feierlichkeiten und Festakte. Die Intensität der Unterhaltung hat nie nachgelassen seit jenen Tagen. Festspiele und Ausstellungen blühen nach wie vor. In den klaren russischen Winternächten wird der Sonnenschein in den Theatern, Palästen und Ballräumen wiedergeboren und die Atmosphäre der Heiterkeit und Fröhlichkeit ist stets spürbar.
In ihr Schneegewand gehüllt wirkt die Stadt besonders imposant. Gerne nehme ich mir dann Zeit, um durch die schneebedeckten Parks zu wandern und das Flair der frostigen Kälte und der Raumlosigkeit auf mich einwirken zu lassen. Die strahlenden goldenen Türme, Kuppeln, Kreuze und Kronen werden im Schnee reflektiert, der schillernd an den eingefrorenen Kanälen und Flüssen liegt.
Auch viele praktische Vorteile einer Winterreise mögen unsere Gäste überzeugt haben. Fairerweise muss ich zugeben, dass die touristische Infrastruktur in St.Petersburg noch vielerorts in der Entwicklung ist. Und so wird der Besucher in den überfüllten Sommermonaten mit den endlosen Warteschlangen vor Museen und Palästen und hartnäckigen Staus im Zentrum konfrontiert. In der ohnehin schon knappen Zeit angesichts der Fülle an Sehenswerten wird die Gelassenheit der Besucher dann auf die Probe gestellt.
Dagegen sind Winterreisen nach wie vor ein Geheimtipp. Hier kann jede Sehenswürdigkeit in Ruhe und für sich betrachtet und bewundert werden. Die Zeit, die der Gast mit der Stadt verbringt hinterlässt einen unverfänglichen, individuellen Eindruck des persönlichen Reiseerlebnisses. Auch die sehr attraktiven Preise im Winter, wenn die gleichen Leistungen noch nicht mal die Hälfte kosten und die sonst unnahbaren Luxushotels mit günstigen Angeboten locken, mögen den einen oder anderen unserer Gäste überzeugen.
Wenn der frische Schnee die Baumäste im Sonnenlicht in silberne Silhouetten verwandelt, die Granitläufe der Flüsse und Kanäle weiß ummantelt und kleine Hauben die Gitterstäbe der Parkanlagen verzieren, dann fühlt man sich in die Zeiten Dr. Schiwagos versetzt und das russische Märchen erwacht zum Leben ...
(Ein Beitrag von Julia Zolotarevskaja, Product and Contract Manager)
Die Allensbacher Computer- und Technik Analyse 2004 beschäftigte sich unter anderem auch mit dem Nutzungsverhalten der 16- bis 64-jährigen Internetkunden. Die Ergebnisse sind auch ein klarer Indikator für die Tourismusbranche, wie sich Kunden über Produkte informieren möchten und wo sie letztendlich auch buchen.
Über 31,9% der deutschen Online-Nutzer kaufen im Internet bevorzugt Bücher, aber bereits auf Platz 2 folgen Bahn- oder Flugtickets mit 27,8% und komplette Pauschalreisen liegen mit 25,8% auf Platz 3. Immerhin 22,7% buchen ihre Hotels über's Internet (Platz 4). Zum Vergleich: nur 15,2% kaufen ihre Computer über das Internet. Das zeigt deutlich die enorme Bedeutung des Mediums für die Reisebranche.
Kompass Tours ist seit Jahren ein Vorreiter in Sachen Online-Marketing und -Buchung. Die Ergebnisse der Allensbach-Studie sind insofern keine Überraschung für uns, sondern eher eine Bestätigung unserer Geschäftstrategie: den Kunden tagesaktuell zu informieren und ihm die Möglichkeit zu geben, unsere Preise und Leistungen mit anderen Anbietern direkt zu vergleichen.
Unser Konzept der frei konfigurierbaren Individualreise zum Pauschalreisepreis ist eine echte Innovation am Reisemarkt und das Internet ist das optimale Medium, um dieses Konzept zu vermitteln. Daher gibt es bei Kompass Tours auch keine Kataloge, sondern einen persönlichen Ansprechpartner, der Sie bei der Zusammenstellung Ihrer Reise fachkundig unterstützt. Per e-Mail oder Telefon sind wir jederzeit für Sie erreichbar.
Die Märchenstadt St. Petersburg entfaltet im Winter einen ganz besonderern Reiz. Die Kuppeln, Türmchen und Dächer der Paläste und Kirchen sind mit Hauben aus frischem Schnee verziert, die St. Petersburger Damen flanieren auf dem Nevsky-Prospekt wieder in ihren schönen Pelzmänteln und alles wirkt ein wenig edler und elitärer. Fast scheint es, als ob im Winter der Glanz der alten Zarenzeit wieder in St. Petersburg einkehrt.
Kompass Tours hat für Sie eine exklusive Silvester-Reise in das "Venedig des Nordens" zusammengestellt. Die 5-Tages-Reise inkl. Übernachtung im 4-Sterne Hotel Pulkovskaya und einem Linienflug können wir Ihnen bereits ab 426 Euro anbieten. Ein umfangreiches Ausflugspaket macht die Reise zu einem unvergeßlichen Erlebnis. Sie sehen nicht nur die obligatorischen Höhepunkte wie die Eremitage oder die Peter-Paul-Festung, sondern besuchen auch die prachtvollen Schlösser Zarskoje Selo mit dem Bernsteinzimmer und Pawlowsk.
Silvester wird natürlich mit einem opulenten Gala-Dinner inkl. Live-Musik und Unterhaltungsprogramm gefeiert. Die weiteren Annehmlichkeiten des Hotels wie der Nachtclub oder die Paulaner-Brauerei mit Gaststätte lassen keine Zweifel daran aufkommen, daß bei dieser Silvester-Reise auch das Feiern nicht zu kurz kommt.
Die genaue Reisebeschreibung finden Sie im Menue Reisen unter Städtereisen oder Sie klicken einfach hier >>>.
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