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GORITZY
Goritzy liegt südlich des Weißen Sees und dient als Ausgangspunkt für eine Besichtigung des ca. 7 km von der Anlegestelle entfernten Kirillow-Beloserski-Klosters. Gegründet im 14 Jh., erreichte es im 18. Jh. den Höhepunkt seines Reichtums und ist heute Museum für Geschichte und Architektur. Der älteste Teil des Klosters liegt am Siwerski-See und umfasst das Maria-Himmelsfahrts-Kloster und das kleine Iwanowskij-Kloster. Das große Maria-Himmelsfahrt-Kloster besteht aus neun Kirchen, Mönchs- und Priesterzellen, Einrichtungen für Kranke und der Verwaltung. Von den Kirchen aus dem 15. und 16. Jh. besticht vor allem die Maria-Himmelsfahrt-Kathedrale mit ihren wundervollen Fresken und der Ikonostase. Der Ziegelbau mit vier Säulen war die dritte Steinkirche in Russland.
Das kleine Iwanowskij-Kloster besteht aus zwei Kirchen aus dem 16. Jh., einem Gebetshaus und der Mönchszelle des Klostergründers Kirill. Im Kloster hatte die Ikonenmalerei einen besonderen Stellenwert. Das bekannteste Werk von Dionisij Gluschinskij, die ganzfigürliche Ikone des Klosterbruders Kirill, wurde hier vollbracht. Seit dem 16.Jh. war das Kloster auch ein Verbannungsort für Regimegegner.
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